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Gourmeet me

Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Gourmeet me kocht: Wagyu-Burger mit selbstgemachten Wedges

Food Posted on Mon, July 03, 2017 11:34:59

Wagyu-Burger mit selbstgemachten Wedges

Schon einmal alleine gekocht? Macht sicher nicht sehr viel
Spaß. Daher habe ich mir für den zweiten Gourmeet me-Videodreh auch Verstärkung
geholt: Christina Steindl und Stefan Glantschnig. Beide super Köche, jung, kreativ
und das Beste: Sie legen auch noch Wert auf die Qualität der Lebensmittel.
Was haben wir gekocht? Eigentlich nicht schwer zu erraten – steht ja immerhin
in der Überschrift. Aber warum, das ist noch offen. Steak, Pasta ein
traditionelles oder High-Class-Gericht standen auch noch auf der Liste.
Irgendwie passten die aber alle nicht (3 Minuten wären für High-Class auch ein
wenig begrenzt …). Daher: Burger. Aber nicht „normale“ Burger – unsere sind mit
Bio-Wagyu-Fleisch vom Hofer, selbstgebackenen Buns, mit ausgewählten Gewürzen
der Spiceworld, leichter QimiQ-Sauerrahm-Kräutersauce, Homemade BBQ-Sauce, knackfrischen
Tomaten, Zwiebeln und Salat, Heumilch-Käse und selbstgemachten Wedges mit Fleur
de Sel. UND: Mit ganz viel Leidenschaft gemacht.

Wer jetzt denkt, das dauert doch ewig die selbst zu kochen,
den muss ich enttäuschen: Bis auf das Brot sind Burger relativ schnell und
einfach gemacht – alles für jeden und jede zu schaffen. Und nicht vergessen: Es
geht doch auch ums gemeinsam Kochen, oder?

Hier geht’s zum Rezept (etwa 6 Burger, Saucen sind ein wenig
mehr – können aber super aufbewahrt werden):

BURGER-BUNS

150ml Wasser

200ml Milch

2 EL Olivenöl

2 EL Kristallzucker

3 EL Bruschetta BBQ Gewürz (Spiceworld)

2 TL Salz

2 TL Trockenhefe

500g glattes Mehl

Sesam oder Gewürz zum Bestreuen

1.
Milch, Öl und Wasser mischen und etwas erwärmen.

2.
Alle anderen Zutaten vermischen.

3.
Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und
zu einem homogenen Teig kneten.

4.
Etwa 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort
ruhen lassen.

5.
Dann in gleichmäßige Teigstücke teilen und zu
Buns formen.

6.
Zugedeckt 2 Stunden an einem warmen Ort gehen
lassen.

7.
Mit Wasser besprühen und mit Sesam bestreuen.

8.
Die Brote müssen etwa 20 Minuten bei 175 °C
(Umluft) im Ofen bleiben.

KARTOFFEL-WEDGES

500g Kartoffeln

70ml Olivenöl

Fleur de Sel-drei Pfeffer-Gewürzmischung (Spiceworld)

etwas gehackten Rosmarin

1.
Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden
(gegebenenfalls zuvor schälen).

2.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.

3.
Mit Olivenöl, Salz und gehacktem Rosmarin
mischen.

4.
Und bei 175°C etwa 30 Minuten im Ofen lassen.

KRÄUTER-QIMIQ-SAUCE

150g QmiQ-Whip

100g Sauerrahm

Fleur de Sel-drei Pfeffer-Gewürzmischung (Spiceworld)

Versch. Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, …)

etwas Zitronensaft

1.
QimiQ aufschlagen.

2.
Die restlichen Zutaten dazugeben und
unterrühren.

3.
Kalt stellen.

BBQ-SAUCE

1 große Zwiebeln

etwas Öl

4 EL brauner Zucker

50ml Whiskey

500 ml passierte Tomaten

Etwas Tomatenmark

2 EL Honig

2 EL Worcestersauce

3 EL BBQ
DIY Gewürz (Spiceworld)

1 EL
Chakalaka Gewürzmischung (Spiceworld)

etwas Petersilie.

1.
Zwiebel fein hacken und in etwas Öl mit dem
Zucker karamellisieren.

2.
Anschließend mit dem Whiskey ablöschen.

3.
Tomatenmark und passierte Tomaten dazugeben.

4.
Honig, Worcestersauce und Gewürze untermischen.

5.
Sauce etwa auf die Hälfte einkochen lassen.

6.
Zum Schluss gehackte Petersilie dazugeben.

7.
In Gläser abfüllen und kühl lagern.

BURGER
PATTIES:

Fleisch Wagyu Rind (faschiert, Bio-Wagyu vom Hofer)

1.
In Form drücken und rosa braten.

2.
Mit Steak Nr. 66 (Spiceworld) würzen – aber mit
Vorsicht!!

DAMIT WIRD’S RICHTIG GUT:

Salat (gemischt), Tomaten, Zwiebeln (roh oder karamelisiert),
Heumilch-Käse, …

Das Video dazu gibt’s unter diesem LINK.

Und nie vergessen:
Weil gemeinsam kochen und essen einfach mehr Spaß macht!



Rösti mit Räucherforelle und Zitronen-Sauerrahm

Food Posted on Sat, June 17, 2017 19:25:11


Wieso an einem schönen Tag stundenlang in der Küche stehen?
Lieber richtig einfach und schnell kochen: Eine geräucherte Lachsforelle im
Ganzen von Pichlers Forellenräucherei in Schneizlreuth auf einem knusprigen Rösti mit einer frischen
Zitronen-Sauerrahm-Sauce. Und nicht zu vergessen: der frische Spinat. Vom
Garten. Perfekt für den Sommer.

Hier sind die Zutaten für 2-3 Personen:

1 Räucher-Lachsforelle

500g Kartoffeln

2 Eier

30g Mehl

Salz, Pfeffer

Petersilie

neutrales Öl zum Frittieren


Die Kartoffeln waschen, schälen und in Raspeln schneiden.
Danach die Eier, Mehl, Gewürze und gehackte Petersilie dazu geben. Gut Öl in
eine Pfanne geben und erhitzen.

Anschließend die Kartoffeln zu Portionen formen, ins Öl
legen und flach drücken. Bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Danach auf ein
Küchenpapier zum Abtropfen legen.

Für die Sauce 75g Sauerrahm, Schale einer halben Zitrone, Fleur
de Sel und Pfeffer verrühren. Danach den Fisch filetieren, auf das Rösti legen
und Sauce und etwas jungem Spinat darauf verteilen.

TIPP: Ein Glas Weißwein passt super dazu!



Herzrezept für Mentallove

Food Posted on Sat, April 01, 2017 19:55:55

Ein neues Rezept für Susi vom Blog Mentallove: Auch im April sind wir wieder bei ihrer Blogparade dabei! Dieses Mal geht’s um Rezepte für’s Herz – also alles was einem gut tut. Ich hab mich für ein Huftsteak vom Rind entschieden, die kleinen Tortellini sind mit Bärlauch und Topfen gefüllt. Auch wenn der Teller aufwendiger aussieht, sind die Bestandteile eigentlich relativ schnell gemacht bzw. sind toll vorzubereiten. Dann bleibt Zeit für anderes:
– Backen
– Essen 😉
– Motorrad fahren.

Das waren meine Rezepte für’s Herz. Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Nachkochen, eure Xandi.

Zutaten für 4 Portionen:
Tortelliniteig:

150 g Mehl

80g Hartweizengries

3 Eigelb

10g Salz

Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten. Danach in
Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank etwa eine Stunde rasten lassen.
Inzwischen mit der Fülle beginnen.

Bärlauch Fülle:

40 Bärlauchblätter

125g Speisetopfen

35g würzigen Käse (z.B. Almkäse)

eine halbe Zwiebel

etwas Butter

etwas Schnittlauch

Salz und Pfeffer

Zuerst die Bärlauchblätter ein paar Sekunden in heißes
Wasser geben, danach mit kaltem Wasser abschrecken. Nun die halbe Zwiebel fein
hacken und in etwas Butter anbraten. Den Schnittlauch und den abgekühlten
Bärlauch schneiden und den Käse reiben. Danach alle Zutaten zu einer Masse
rühren. Abschmecken.

Anschließend den Teig dünn ausrollen, Kreise ausstechen. Die Fülle
etwa in die Mitte geben, die Ränder des Kreises mit etwas Wasser oder Ei
bestreichen. In der Mitte zusammen falten, bei den Enden nehmen und zu einem
Tortellini formen. Nun in gesalzenem Wasser etwa 3 Minuten kochen.

Verschiedenes Gemüse (blanchiert):

Grüner Spargel, Broccoli, Champignons zum Beispiel – in
etwas Butter erwärmen.

4 Rinder Huftsteak

3 Rosmarinzweige

Die Steaks mit dem Rosmarin und etwas Butter in einer Pfanne
anbraten, sie sollten innen noch rosa sein. Danach auf der Seite etwas rasten
lassen.

Rotweinbutter:

150ml Rotwein (z.B. Blaufränkisch)

50 ml Portwein

100g richtig kalte Butter

2 Zweige Rosmarin

Spiceworld „Fleur de Sel – Drei Pfeffer“ Gewürzmischung

Rotwein mit Rosmarin und Portwein aufkochen und auf etwa
75ml reduzieren lassen. Danach die Kräuter aus der Flüssigkeit fischen und
wieder aufkochen. Kalte Butter gleichmäßig einrühren – die Sauce darf dann
nicht mehr gekocht werden, da sie sonst ihre Bindung verliert! Mit Salz und
Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss noch alles schön auf einem Teller anrichten ;).



Kürbiscremesuppe mit Rosmarin

Food Posted on Mon, October 03, 2016 09:52:35

Butternuss, Hokkaido oder Winterluxury – Die Auswahl an Kürbissen auf Märkten oder in heimischen Geschäften ist derzeit vielfältig. Dabei beschränkt sich die Zubereitung des Gemüses nicht nur auf Suppen, auch Gerichte wie etwa Kuchen oder Beilagengemüse schmecken hervorragend. Mein Favorit unter all diesen kulinarischen Herbsthighlights bleibt aber doch die Cremesuppe, verfeinert mit einem Schuss Orangensaft und Sahne, abgerundet mit dem leichten Aroma von Rosmarin. Da kann ich nur noch eines hinzufügen: Ein Herbstgenuss!

Zutaten für etwa 1 Liter Suppe

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/2 Kürbis (z.B. Butternuss, etwa 250g geschält und entkernt)

10g Butter

500ml Suppe (oder Wasser)

50ml Weißwein

100ml Orangensaft

1 Zweig Rosmarin

50ml Sahne

etwas geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer

Zuerst den Kürbis waschen, schälen und entkernen. Danach die
Zwiebel, den Kürbis und den Knoblauch klein schneiden und in einem Topf mit der
Butter anbraten.

Sobald das Gemüse Farbe angenommen hat (= gut angebraten
ist), mit dem Weißwein ablöschen. Nun die Suppe und den Orangensaft in den Topf
geben und den Kürbis darin mit dem Rosmarinzweig weich garen.

Wenn sich dieser mit einer Gabel gut zerdrücken lässt, den Rosmarin wieder herausgeben und den
Kürbis mit einem Pürierstab fein mixen. Zum Schluss die Suppe mit den Gewürzen
und der Sahne fertig stellen.
Tipps: Falls Suppe übrig bleibt, kann man diese sehr gut
einfrieren und ein anderes Mal wieder auftauen.
Wer mehr Schaum auf der Suppe möchte, einfach einen Teil der Suppe nochmals extra mit mehr Sahne mischen, mit einem Pürierstab aufschäumen und auf die Suppe geben!



Ausgezogene Nudel

Food Posted on Fri, September 23, 2016 12:24:18

Morgen ist Almabtrieb. Und das bedeutet, dass es dort wieder unzählige Tiroler Schmankerl gibt. So wie auch das heutige Rezept der “Ausgezogenen Nudeln” (oder auch Kiachl), mein Favorit bei all dem fantastischen Essen. Wer es also, so wie ich auch, nicht mehr bis morgen erwarten kann oder keine Zeit für den traditionellen Almabtrieb hat, kann sich ja selbst am Rezept versuchen. Es zahlt sich mit Sicherheit aus.

Für 12 Nudeln braucht ihr:

300ml Milch

2EL Kristallzucker

50g Butter

500g Weizenmehl

1 Würfel frischen Germ (42g)

1 TL Salz

etwas Rum

Öl zum Frittieren

Zuerst das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben. Nun die
Milch zusammen mit dem Butter etwas erwärmen und darin den Zucker und den Germ
auflösen. Danach die Milchmischung und den Rum zum Mehl geben und zu einem
homogenen Teig verarbeiten. Der Germteig muss nun ca. eine halbe Stunde
zugedeckt bei Raumtemperatur ruhen.

In der Zwischenzeit das Sauerkraut zubereiten:

500g Sauerkraut

1 Zwiebel

15g Mehl

10g Butter

3 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt

200ml Suppe

Salz und Pfeffer

Zuerst das Kraut abtropfen lassen. Danach die Zwiebel klein
schneiden und in der Butter etwas anbraten. Nun das Mehl dazugeben, etwas
mitrösten und dann ebenso das Sauerkraut in den Topf geben. Jetzt alles mit der
Suppe aufgießen und die Gewürze hinzugeben. Das Kraut muss nun ca. 30 Minuten kochen – falls die Flüssigkeit zu schnell verdunsten
sollte, mit Wasser wieder auffüllen. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer
würzen.

Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, wiederum
durchkneten und zu einer Rolle formen. Nun diese in 12 gleich große Teile
schneiden und dann wiederum jedes Teigstück zu einer Kugel schleifen. Nun die
Kugel von der Mitte heraus auseinander ziehen – Die Nudeln sollten außen einen
dickeren Rand haben. Jetzt muss der Teig nochmals mindestens 30 Minuten ruhen.

Das Öl erhitzen (wenn man ein Holzstäbchen ins Öl gibt und
dieses Blasen wirft, ist das Öl heiß genug). Darin nun die Nudeln goldbraun
backen und dann auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Tipp: Traditionell werden die ausgezogenen Nudeln bei
uns mit Sauerkraut oder Preiselbeermarmelade serviert. Dazu gibt es dann immer
ein Glas frische Milch.



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