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Gourmeet me

Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Moosbeernocken

Desserts & Sweets Posted on Tue, October 10, 2017 11:25:22

Moosbeernocken – What else? Zugegeben mit tiefgefrorenen Beeren, im Oktober wachsen ja keine Moosbeeren mehr. Das schadet dem Geschmack aber nicht – ganz im Gegenteil.


Zutaten für etwa vier Portionen:

350g Moosbeeren

1 Ei

Vanillezucker, Salz

50g brauner Zucker

100g Mehl

etwas Butter

Staubzucker

1.
Moosbeeren mit dem Ei, Vanille-, Kristallzucker,
Mehl und Salz vermischen.

2.
Etwas Butter in eine große Pfanne geben.

3.
Nach einander aus dem Teig Nocken in die Pfanne
geben.

4.
Sobald eine Seite angebraten ist und die Nocken
eine festere Konsistenz angenommen haben, wenden.

5.
Auf der anderen Seite gar braten.

TIPP: Mit Staubzucker und einem
Glas Milch servieren.



Gourmeet me kocht: Wagyu-Burger mit selbstgemachten Wedges

Food Posted on Mon, July 03, 2017 11:34:59

Wagyu-Burger mit selbstgemachten Wedges

Schon einmal alleine gekocht? Macht sicher nicht sehr viel
Spaß. Daher habe ich mir für den zweiten Gourmeet me-Videodreh auch Verstärkung
geholt: Christina Steindl und Stefan Glantschnig. Beide super Köche, jung, kreativ
und das Beste: Sie legen auch noch Wert auf die Qualität der Lebensmittel.
Was haben wir gekocht? Eigentlich nicht schwer zu erraten – steht ja immerhin
in der Überschrift. Aber warum, das ist noch offen. Steak, Pasta ein
traditionelles oder High-Class-Gericht standen auch noch auf der Liste.
Irgendwie passten die aber alle nicht (3 Minuten wären für High-Class auch ein
wenig begrenzt …). Daher: Burger. Aber nicht „normale“ Burger – unsere sind mit
Bio-Wagyu-Fleisch vom Hofer, selbstgebackenen Buns, mit ausgewählten Gewürzen
der Spiceworld, leichter QimiQ-Sauerrahm-Kräutersauce, Homemade BBQ-Sauce, knackfrischen
Tomaten, Zwiebeln und Salat, Heumilch-Käse und selbstgemachten Wedges mit Fleur
de Sel. UND: Mit ganz viel Leidenschaft gemacht.

Wer jetzt denkt, das dauert doch ewig die selbst zu kochen,
den muss ich enttäuschen: Bis auf das Brot sind Burger relativ schnell und
einfach gemacht – alles für jeden und jede zu schaffen. Und nicht vergessen: Es
geht doch auch ums gemeinsam Kochen, oder?

Hier geht’s zum Rezept (etwa 6 Burger, Saucen sind ein wenig
mehr – können aber super aufbewahrt werden):

BURGER-BUNS

150ml Wasser

200ml Milch

2 EL Olivenöl

2 EL Kristallzucker

3 EL Bruschetta BBQ Gewürz (Spiceworld)

2 TL Salz

2 TL Trockenhefe

500g glattes Mehl

Sesam oder Gewürz zum Bestreuen

1.
Milch, Öl und Wasser mischen und etwas erwärmen.

2.
Alle anderen Zutaten vermischen.

3.
Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und
zu einem homogenen Teig kneten.

4.
Etwa 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort
ruhen lassen.

5.
Dann in gleichmäßige Teigstücke teilen und zu
Buns formen.

6.
Zugedeckt 2 Stunden an einem warmen Ort gehen
lassen.

7.
Mit Wasser besprühen und mit Sesam bestreuen.

8.
Die Brote müssen etwa 20 Minuten bei 175 °C
(Umluft) im Ofen bleiben.

KARTOFFEL-WEDGES

500g Kartoffeln

70ml Olivenöl

Fleur de Sel-drei Pfeffer-Gewürzmischung (Spiceworld)

etwas gehackten Rosmarin

1.
Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden
(gegebenenfalls zuvor schälen).

2.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.

3.
Mit Olivenöl, Salz und gehacktem Rosmarin
mischen.

4.
Und bei 175°C etwa 30 Minuten im Ofen lassen.

KRÄUTER-QIMIQ-SAUCE

150g QmiQ-Whip

100g Sauerrahm

Fleur de Sel-drei Pfeffer-Gewürzmischung (Spiceworld)

Versch. Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, …)

etwas Zitronensaft

1.
QimiQ aufschlagen.

2.
Die restlichen Zutaten dazugeben und
unterrühren.

3.
Kalt stellen.

BBQ-SAUCE

1 große Zwiebeln

etwas Öl

4 EL brauner Zucker

50ml Whiskey

500 ml passierte Tomaten

Etwas Tomatenmark

2 EL Honig

2 EL Worcestersauce

3 EL BBQ
DIY Gewürz (Spiceworld)

1 EL
Chakalaka Gewürzmischung (Spiceworld)

etwas Petersilie.

1.
Zwiebel fein hacken und in etwas Öl mit dem
Zucker karamellisieren.

2.
Anschließend mit dem Whiskey ablöschen.

3.
Tomatenmark und passierte Tomaten dazugeben.

4.
Honig, Worcestersauce und Gewürze untermischen.

5.
Sauce etwa auf die Hälfte einkochen lassen.

6.
Zum Schluss gehackte Petersilie dazugeben.

7.
In Gläser abfüllen und kühl lagern.

BURGER
PATTIES:

Fleisch Wagyu Rind (faschiert, Bio-Wagyu vom Hofer)

1.
In Form drücken und rosa braten.

2.
Mit Steak Nr. 66 (Spiceworld) würzen – aber mit
Vorsicht!!

DAMIT WIRD’S RICHTIG GUT:

Salat (gemischt), Tomaten, Zwiebeln (roh oder karamelisiert),
Heumilch-Käse, …

Das Video dazu gibt’s unter diesem LINK.

Und nie vergessen:
Weil gemeinsam kochen und essen einfach mehr Spaß macht!



Rösti mit Räucherforelle und Zitronen-Sauerrahm

Food Posted on Sat, June 17, 2017 19:25:11


Wieso an einem schönen Tag stundenlang in der Küche stehen?
Lieber richtig einfach und schnell kochen: Eine geräucherte Lachsforelle im
Ganzen von Pichlers Forellenräucherei in Schneizlreuth auf einem knusprigen Rösti mit einer frischen
Zitronen-Sauerrahm-Sauce. Und nicht zu vergessen: der frische Spinat. Vom
Garten. Perfekt für den Sommer.

Hier sind die Zutaten für 2-3 Personen:

1 Räucher-Lachsforelle

500g Kartoffeln

2 Eier

30g Mehl

Salz, Pfeffer

Petersilie

neutrales Öl zum Frittieren


Die Kartoffeln waschen, schälen und in Raspeln schneiden.
Danach die Eier, Mehl, Gewürze und gehackte Petersilie dazu geben. Gut Öl in
eine Pfanne geben und erhitzen.

Anschließend die Kartoffeln zu Portionen formen, ins Öl
legen und flach drücken. Bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Danach auf ein
Küchenpapier zum Abtropfen legen.

Für die Sauce 75g Sauerrahm, Schale einer halben Zitrone, Fleur
de Sel und Pfeffer verrühren. Danach den Fisch filetieren, auf das Rösti legen
und Sauce und etwas jungem Spinat darauf verteilen.

TIPP: Ein Glas Weißwein passt super dazu!



1 Jahr GOURMEET ME – Geburtstags-Cupcake

Desserts & Sweets Posted on Sun, June 11, 2017 11:45:29


>>> WIR FEIERN EIN JAHR GOURMEET ME! <<<

Letzten Juni, genau am Vatertag, sind wir offiziell online gegangen. Im
vergangenen Jahr haben wir viel erlebt, gesehen und darüber berichtet. Deshalb
insbesondere Danke an unsere Interview-Partner:


Christina Steindl – von Anfang an mit dabei!


Martin Studeny – er hat den Patisserie-Himmel nach
Salzburg gebracht


Matthias Mittermeier – begnadeter Patissier, Skulpteur,
… und Seminarleiter des Pfersich Trend-Forum


Stefan Glantschnig – Junger Wilder 2017 und Küchenchef
Waldhof Resort


Wilhelm Pichler – Gewürz-Guru und Inhaber der
Salzburger Spiceworld


Leo Gradl – Grillweltmeister und Inhaber Leos Grillschule

Ohne euch wäre kein einziger dieser Beiträge möglich gewesen – daher ein
großes DANKE an euch!
Wir danken auch unseren Partnern Nesmuk, Qimiq und der Wilden Kaiserin. VIELEN
DANK! Und natürlich Danke an Daniel Traunfellner für die wundervollen Fotos und
an Hannes Dersch für die genialen Filme. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute
Zusammenarbeit mit euch und auf viele weitere Jahre. Die nächsten Beiträge sind
übrigens schon in Planung. 😉

Rhabarber-Cupcakes mit Meringue

2 Eier

90g Staubzucker

1 Vanillezucker

etwas Rum und Salz

140g Mehl

½ Pkg. Backpulver

70ml neutrales Öl

70g Erdbeer-Joghurt

120g Rhabarber

1.
Backofen auf 175 °C vorheizen.

2.
Eier, Zucker und Geschmackszutaten schaumig schlagen.

3.
Inzwischen den Rhabarber waschen, gegebenenfalls
schälen und klein schneiden.

4.
Zur Eiermasse Öl und Joghurt geben und verrühren.

5.
Mehl und Backpulver untermischen. Rhabarber zum Teig
geben.

6.
Teig in die Muffin-Förmchen geben und ca. 15 Minuten
backen.


Für die Meringue

50g Eiweiß

150g Kristallzucker

40g Wasser

1. Zucker und Wasser in einem Topf auf 118 °C erhitzen (Thermometer
verwenden).

2. Eiweiß aufschlagen und den Zucker dazu geben.

3. Weiterschlagen bis der Eischnee etwa 50 °C erreicht hat.

4. Dann in einen Spritzbeutel füllen und die Muffins damit verzieren.

TIPP: Vor dem Verzehr mit Feuer abflämmen!



Gewürztour mit Willi Pichler

Gourmeet me meets you Posted on Tue, April 25, 2017 10:33:15


€ 1.000 Budget und
eine geniale Idee – eine Gewürztour mit Willi Pichler

„Fünf Jahre lang war ich eine One-Man-Show“, lacht Willi
Pichler, während er uns durch die schmalen Gänge seines Gewürzlagers führt. Ein
Behälter mit Gewürzen reiht sich hier an den anderen, ungewöhnliche Produkte
wie etwa Sumachfrüchte oder gewalzte Tomatenflocken befinden sich unter ihnen.
Am Ende des Ganges befindet sich Willis Büro – eine Wand voller Gewürzdosen
sticht sofort ins Auge. Dort erzählt der Salzburger Gewürz-Guru bodenständig und
unglaublich sympathisch von seinen Anfängen als Gewürzhändler, seinen Produkten
und der Philosophie hinter seiner Spiceworld.


Bäcker – Wirt –
Gewürzhändler

In einer Garage in Oberalm gründete Willi seine
Gewürzmanufaktur. Damals hat er mit 14 verschiedenen Kräutern aus Thüringen
begonnen, den Majoran bezieht er beispielweise heute noch von dort. „Ich bin
ein loyaler Kunde gegenüber meinen Produzenten. Viele Lieferanten vom ersten
Tag beliefern mich jetzt auch noch“, erzählt Willi. Über die Jahre sind auch
viele seiner Kunden Freunde von ihm geworden, man würde einfach
zusammenwachsen. Trotzdem war es auch bei Willi nicht von Anfang an klar, wohin
seine Reise geht. „Ich war schon manchmal kurz davor, dass ich aufhören musste.
Aber dann funktionierte es doch irgendwie“, schmunzelt er. Vor mittlerweile
über zehn Jahren gründeten Astrid und Willi Pichler die Spiceworld – die
Manufaktur ist zu einer Salzburger Institution für Gewürze aller Art geworden.


Gewürze aus aller
Welt

„Früher wie heute muss es bei jedem Produkt einfach Bam
machen – dann gibt es das bei mir“, erzählt Willi sein Geheimrezept. Er holt
einen Plastikkübel mit Limettenblättern aus Thailand, öffnet ihn. Der Geruch
ist einzigartig, die Qualität der Produkte spricht für die Manufaktur. „Die
grüne Farbe bleibt, weil die Blätter im dunklen getrocknet werden“, erzählt der
Salzburger. Auch sein Wissen über die Gewürze ist unglaublich, er habe es sich
über die Jahre angeeignet. „In einem Buch findest du so etwas nicht, das ist
alles Erfahrung“, lacht Willi. Auch bei einigen seiner Lieferanten war er schon
selbst, um sich ein Bild zu machen. „Den Urlaub planen wir meist dorthin, wo
einige der Lieferanten sind“, schmunzelt er.

Geschmack: Ein Bild
im Kopf

Neben Reingewürzen findet man bei der Spiceworld auch
Mischungen. „Mir ist der Einkaufspreis egal, die Qualität der Gewürze muss
stimmen“, erklärt Willi. Den Einkauf regelt er noch selbst, alles vor dem
Vorhang übernimmt seine rechte Hand und langjähriger Mitarbeiter Lukas. „Wir
bezahlen unseren Lieferanten immer mehr für den Kilopreis, so können diese auch
gut davon leben“, meint der Gewürz-Guru. Dabei hat er für seine Gewürzmischung BBQ Mediterran drei Jahre und zirka
48.000 Testversuche gebraucht. Jetzt stimmt die Rezeptur aber: 21 Gewürze machen
die Mischung zu einem der Verkaufsschlager der Spiceworld. Darüber hinaus ist
Geschmack für ihn immer ein Bild im Kopf. „Einfacher kann man es eigentlich
nicht machen. Ich mische verschiedene Gewürze, verkoste und wiege sie dann.“

Spitzengastronomie und
Top-Köche

Mike Süsser, Jörg Bruch oder Grillweltmeister Leo Gradl –
das sind nur einige namhafte Köche, die bei Willi ein und aus gehen. Er selbst
nimmt sich Zeit für seine Kunden, kreiert mit ihnen die perfekte Mischung und
lernt von ihnen. „Zum Schluss soll immer ein Top-Ergebnis stehen. Ich kann auch
nicht alles, dann hole ich mir einfach einen anderen Freak dazu“, meint der
Salzburger. Dabei möchte er mit seinem Unternehmen immer freaky bleiben. Alles so zu machen, wie die anderen, ist nichts für
ihn. „Freaky und spicy geht nur mit einem kleinem Unternehmen“, erklärt Willi.
In nächster Zeit steht ein Umbau im Salzburger Lager an, ein weiteres Stockwerk
kommt zur Spiceworld dazu. „Dann reicht es aber“, lacht der Gewürz-Guru.

Zum Schluss noch
unsere Favoriten von der Gewürz-Verkostung:

Majoran: Unbedingt
warm machen, dann kommt der Geschmack. Getrocknet und kalt ist er tot.

Bohnenkraut: Der
Pfeffer der armen Leute im Mittelalter.

Rote Beete gemahlen:
Wunderbar süß. Färbt extrem.

Muskatblüte: Bei
guter Qualität dottergelb – bei der Muskatnuss gilt: Je kleiner und heller
desto besser.

Tomatenflocken:
100% Tomate – 13,9 Kilogramm des Gemüses bringen 1 Kilogramm gewalzte Flocken.
Das ist der Wahnsinn.

Gewürzmischung „Bulls
Pfeffersteak“:
Eines von Willis „Überbabies“ – muss man einfach kosten.
„Wenn das zu Hause ausgeht, wird auch der Chef nervös!“

Tonkabohne: Kein
Vanilleersatz, schmeckt nach Marzipan. Kommt bei der Spiceworld aus Brasilien.

Und Safran: Der
ist bei Willi unter Verschluss und gut versteckt. „Das ist der Negin Safran,
das ist der Rolls-Royce unter den Gewürzen.“

DANKE an dich Willi
für die amüsante und informative Tour durch dein Lager – und für deine Zeit,
all unsere Fragen zu beantworten. Bei der Verkostung waren dabei: Daniel
Traunfellner, Petra Hauser, Stefan Glantschnig, Markus Feyersinger und Xandi
Embacher.



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